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Haben Sie eine der folgenden Schulden? Beantragen Sie jetzt ein Insolvenzverfahren!

Das Privatinsolvenzverfahren

Jeder Schuldner hat das Recht, bei Überschuldung Privatinsolvenz anzumelden.

Oftmals ist es die einzige Möglichkeit, jemals wieder schuldenfrei zu werden, da Gläubiger nicht bereit sind, Schulden zu erlassen oder das Geld fehlt, zumindest einen Vergleich herbeizuführen. Ausserdem ist ein Insolvenzverfahren oft billiger, als die Schulden zu bezahlen.

Auch im Hinblick auf Erbschaften oder unerwartete Geldeingänge ist es sinnvoll schuldenfrei zu sein, damit der Vermögenszuwachs nicht mehr gepfändet werden kann, oder dass gar im Falle des Ablebens die Familie die Schulden erbt.

Das Privatinsolvenzverfahren in Deutschland

Die durchschnittliche Verfahrensdauer in Deutschland beträgt ca. 7 Jahre zusätzlich zur Vorbereitungszeit. Beratungsstellen sind meist überlaufen so dass insgesamt mit 8 bis 9 Jahren gerechnet werden muss.

Das Privatinsolvenzverfahren im Ausland

Auch außerhalb Deutschlands gibt es Privatinsolvenzverfahren, die erheblich schneller zu einer Restschuldbefreiung führen als in Deutschland.

Wir führen Insolvenzverfahren seid über 15 Jahren erfolgreich in England durch. So können Sie sicher sein, dass wir alle Voraussetzungen und gesetzlichen Erfordernisse kennen. Wir sind IHR Ansprechpartner und begleiten Sie durch das gesamte Verfahren.

Wer kann in England die Privatinsolvenz beantragen?

Jede natürliche Person, die überschuldet ist. Woher die Schulden stammen ist unerheblich, so sind auch Schulden gegenüber dem Finanzamt oder aus Haftungsinanspruchnahme aus Tätigkeit als GmbH Geschäftsführer oder Einzelunternehmer befreiungsfähig. Jedoch darf noch kein Insolvenzverfahren eröffnet worden sein.

Der Bundesgerichtshof und der Europäische Gerichtshof haben festgestellt, dass Restschuldbefreiungen im Ausland in Deutschland anerkannt sind.

Das Privatinsolvenzverfahren in England

Nach Eröffnung des Verfahrens wird die Restschuldbefreiung nach 12 Monaten erteilt. Das heisst, dass der Antragsteller nach 12 Monaten von seinen gesamten Schulden befreit ist, unabhängig, bei wem und in welchem (EU) Staat er Schulden hatte.

Es besteht sogar die rechtliche Möglichkeit, das Verfahren bereits nach ca. 6 bis 9 Monaten zu beenden.

Sowie das Insolvenzverfahren in England eröffnet wurde, müssen Sie nur noch 12 Monate warten, bis die Restschuldbefreiung erteilt wird.

Pfändungsgrenzen wie in Deutschland gibt es nicht! Für die Zeit der Insolvenz ist man sogar von der Einkommensteuer befreit. Einem Gerichtsvollzieher, der Sie trotzdem während des Insolvenzverfahrens besucht, präsentieren Sie den Eröffnungsbeschluss aus England. Der Gerichtsvollzieher wird sofort die Pfändung einstellen.

Die ausländische Restschuldbefreiung und Ihre Wirkung in Deutschland

Mit Beschluss des BGH vom 18.September 2001 AZ IX ZB 51/00 bzw. der Verordnung des Rates der Europäischen Union Nr. 1346/2000 werden die Wirkungen der Auslandsinsolvenz in der gesamten EU anerkannt werden. Der Generalanwalt am EuGH hat sich mit Anträgen vom 6.9.05 für die Zuständigkeit des Antragsgerichtes ausgesprochen. Es sei auch generell gegen die Suche des Antragstellers nach der für seine Anträge günstigsten internationalen gerichtlichen Zuständigkeit nichts einzuwenden, da es sich lediglich um eine Optimierung der Prozeßchancen handele, in der nichts Unrechtmäßiges liege. Das heißt, dass jeder das Recht hat seinen Insolvenzantrag dort zu stellen, wo es für ihn am günstigsten ist. Ebenso wie es möglich ist, eine Firma im Ausland zu errichten, wo ein sehr geringes Stammkapital(ca 3 EURO) erforderlich ist und mit dieser Firma in allen Ländern tätig zu werden.

Wo wird das Insolvenzverfahren beantragt?

Das Insolvenzverfahren wird in England beantragt.

Der Ort der Entstehung der Schulden, bzw. Ort der Gläubiger spielt keine Rolle.

Vollstreckungen während des Insolvenzverfahrens

Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens sind alle Vollstreckungsverfahren gegen den Schuldner gestoppt. Der Schuldner darf auch nicht mehr an Gläubiger zahlen. Das gilt auch für das Finanzamt.

Gläubiger haben nun nicht mehr die Möglichkeit, ein Insolvenzverfahren gegen den Schuldner zu eröffnen!

Ein Schuldner sollte sich also beeilen, damit ihm ein Gläubiger nicht mit einem Insolvenzverfahren zuvorkommt, zumal ein Insolvenzverfahren durch Fremdantrag in Deutschland nicht mit einer Restschuldbefreiung endet.